Skip to Content

Remote

komponente

Remote Controller

Die Remote-Funktion nimmt mit den wachsenden Bedürfnissen der Administratoren eine immer größere Rolle ein. Denn hinter Remote verbirgt sich die Funktion ein Gerät an einem festen Standort von einem beliebigen Ort aus zu steuern. Je nach Umfang der Funktionalität steht mittels Remote aus der Ferne der gleiche Funktionsumfang zur Verfügung, der auch bei der Nutzung des Gerätes vor Ort möglich ist. Im Gegensatz zu den Local-Geräten, die nur vor Ort gesteuert werden können, handelt es sich bei Remote-Geräten und der Remote-Fernbedienung, um eine Steuerung, die über ein oder mehrere, andere Geräte aus der Ferne genutzt werden können. Übrigens hat sich der Sprachgebrauch bezüglich des Wortes Remote und seiner inhaltlichen Bedeutung mittlerweile bis in die Business-Welt durchgesetzt. Wer „Remote“ arbeitet, kann von zu Hause oder von einem beliebigen Ort aus die gleichen Arbeiten durchführen und Dienstleistungen bereitstellen, wie vor Ort im Unternehmensgebäude.

Einige Remote-Arten:

  • Remote-Server
  • Remote-Desktop, Fernwartungszugriff
  • Remote KVM (Kernel-based Virtual Machine)

Die Bauart von Remote-Geräten

Die Remote-Funktion wird für gewöhnlich durch Remote Karten realisiert. Diese müssen optimal an die Umgebung des zu erweiternden Systems angepasst sein. Zudem verfügt die Remote Karte über einen Empfänger und / oder Sender, der die Remote-Anfrage aus der Ferne entgegennimmt, verarbeitet und den gewünschten Befehl ausführt. Je nach Preisklasse der Remote-Karte, ist die Gewährleistung der Remote-Funktion an die Bereitstellung der jeweiligen Infrastruktur gebunden. So kann eine Remote-Karte der niedrigen Preisklasse nur dann funktionieren, wenn die Stromzufuhr oder das LAN / WLAN nicht unterbrochen werden. Remote Karten der oberen Preisklasse nutzen bei dem Ausfall einer versorgungs- oder dienstabhängigen Leitung den Backup-Mode und können meist weiterhin alle Dienste oder zumindest einen Teil der Remote-Dienste weiterhin anbieten.

Die Eigenschaften von Remote-Karten

Die Remote-Realisierung erfordert meist einen Eingriff in das System. Damit alle oder eine größtmögliche Anzahl an Funktionen des Basisgerätes auch per Remote genutzt werden können, sind meist Integrationen auf der untersten Hardware-Ebene erforderlich. Aus diesem Grund empfiehlt es sich für eine Remote-Karte zu entscheiden, die auf die Besonderheiten des jeweiligen in Remote zu setzenden Geräte-Modells abgestimmt sind. Beim Kauf sollte vor allem auch auf die Baureihe des Servers oder anderweitigen Remote-Gerätes geachtet werden. Besonders bei teuren Remote-Karten sind die tiefgreifenden Anpassungen in der Hardware mit dabei, da diese die Remote-Funktion auch dann gewährleisten, wenn das Betriebssystem abgestürzt ist. Die Geräte, auf denen die Remote-Software installiert ist, können als Fernbedienung bezeichnet werden. Über sogenannte Remote Management Karten sollte der Anwender letztlich in der Lage sein die gewünschten, wenn nicht sogar alle Funktionen der Remote-Quelle zu nutzen, die vor Ort möglich wären. Die Übertragung erfolgt letztlich über spezielle Übertragungsverbindungen oder über öffentliche Netzwerke.

Konkrete Anwenderszenarien:

  • Remote von Computer zu Computer
  • Remote von Server zu Server
  • Remote von Computer zu Server
  • Remote innerhalb eines Hauses oder eines Gebäudekomplexes
  • Remote innerhalb eines Landes oder Landesgrenzen übergreifend

Remote-Einrichtung

Die Einrichtung der Remote Funktion kann mittlerweile auf Servern, Computern, Laptops oder mobilen Endgeräten, wie Smartphones, iPad oder TabletPCs erfolgen. Dabei muss zuerst eine dedizierte Karte in das zu steuernde Gerät eingesetzt werden. Bei Servern stellen die Server-Hersteller meist diese speziellen Remote-Karten in ihrem Sortiment bereit. In der Regel bieten Server-Hersteller Remote-Karten aus allen drei Preissegmenten an.

Group 7 Created with Sketch. Group 7 Copy Created with Sketch. Group 7 Copy 2 Created with Sketch.