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Netzwerktechnik

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Gebrauchte Netzwerkkomponenten günstig kaufen

Sie möchten ihr Firmennetzwerk ausbauen und sind auf der Suche nach Netzwerkkomponenten? Dann sind Sie bei uns im Shop richtig. Wir bieten Ihnen eine große Auswahl hochwertiger Markengeräte zu günstigen Preisen. Unser breites Sortiment umfasst dabei sowohl Netzwerk- und KVM-Switche, als auch 19“ Konsolen, Zubehör wie Switch Module, GBICs oder Teile des Kabelmanagements.

Geräte mit Infiniband Technologie sind dabei genauso vertreten wie Fibre Channel oder Ethernet Modelle. Damit Sie sicher sein können, dass Sie ein einwandfrei funktionierendes Produkt erhalten, werden alle Geräte vor Auslieferung einer gründlichen Kontrolle unterzogen. Profitieren Sie also nicht nur von unserer top Qualität, sondern auch von unserer blitzschnellen Versandzeit. Alle unsere angebotenen Artikel sind lagernd und direkt verfügbar. Liegt ein Ausfall in Ihrem Firmennetzwerk vor oder soll dieses schnell und unkompliziert erweitert werden, wird der benötigte Artikel umgehend versendet und kann direkt bei Ihnen eingesetzt werden.

Unser kompetentes Vertriebsteam steht Ihnen jederzeit gerne zur Seite, falls Sie Fragen haben oder sich bezüglich Kompatibilitäten und Einsatzmöglichkeiten nicht sicher sind. Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns via Mail, Chat, Telefon oder WhatsApp: https://www.servershop24.de/kontakt/


Das Netzwerk: bedeutende Wichtigkeit für Ihr Business

Jedes Unternehmen ist individuell und genauso variationsreich sind deshalb auch die Anforderungen an das Netzwerk. Die IT-Landschaft besteht üblicherweise aus zentralen Stellen wie Server- und Storage-Geräten, als auch aus Client-Geräten wie Computern, Notebooks, Smartphones oder Tablets. Über das Netzwerk wird die gemeinsame Nutzung von Programmen, der Internetzugriff, Druckdienste und die zentrale Datensicherung bereitgestellt. Dabei darf nicht vergessen werden, dass in der heutigen Zeit die IT nicht nur in den Büros genutzt wird. Auch für Abteilungen wie Lager und Versand, an Zweigstellen und für Mitarbeiter im Außendienst und Homeoffice muss der Zugriff auf die gespeicherten Daten bzw. Anwendungen konstant möglich sein.

Gerade in Ausnahmesituationen wie zu Beginn der Corona-Krise mussten viele Firmen Ihr Netzwerk schnell skalieren, verändern oder komplett erneuern - denn der reibungslose Zugang zu Ressourcen von Außerhalb wurde plötzlich enorm wichtig. Das Stillstehen des Geschäftsbetriebes trotz der fehlenden Vor-Ort-Mitarbeiter konnte so verhindert werden. Was uns die Pandemie im Zeitraffer beschert hat, war aber auch davor ein Trend im Aufsteigen: flexibles Arbeiten von zu Hause statt Pflichtanwesenheit im Büro. Ebenso werden Meetings inzwischen meist via Microsoft Teams und Skype geführt, statt durch Besprechungen im Konferenzraum oder Geschäftsreisen ins Ausland. Letzteres vor allem auch, weil die ökologische Bilanz eines Betriebs ständig und zurecht mehr Wichtigkeit einnimmt. Das Unternehmensnetzwerk muss also nicht nur Krisenzeiten überstehen, sondern mit der fortschreitenden Digitalisierung mithalten können.

Daher gilt: egal ob es sich um ein KMU oder ein Großunternehmen handelt, der Aufbau der firmeneigenen IT sollte mit bedacht geplant und umgesetzt werden. Nur ein abgesichertes Netzwerk, das regelmäßig gewartet und optimiert wird, garantiert einen reibungslosen internen Ablauf und ist vor Bedrohungen (wie z. B. Hackerangriffen) geschützt.


Es kommt auf die richtige Hardware an

Vor allem im Profibereich sind die Preise für leistungsstarke Markengeräte sehr hoch. Hinzu kommen noch kostspielige Lizenzen, die z. B. für den Einsatz einer Firewall unumgänglich sind. Die deutlich clevere Alternative ist dabei, bei der Hardware auf Gebrauchtgeräte zu setzen. Hochleistungs-Netzwerkkomponenten sind ähnlich wie Server auf eine lange Lebensdauer ausgelegt. Switche aus dem Enterprise-Bereich müssen etwa einem ganz anderen Datenfluss Durchsatz gewähren, als Geräte aus dem Heimnetzwerk-Bereich. Daher bieten Sie verbesserte Funktionen (z. B. PoE / Verwaltbarkeit). Auch die Anzahl der möglichen Anschlüsse ist um ein Wesentliches höher als bei Geräten aus dem privaten Sektor.

Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Netzwerkverbindungen und Übertragungsprotokolle. Einzelne Komponenten haben jeweils separate Aufgaben, die die Kommunikation untereinander ermöglichen:

Netzwerk Switch

Ein Netzwerk Switch besitzt üblicherweise mehrere Ports an denen Datenkabel angeschlossen werden. Es dient als Verbindungselement einzelner Netzwerksegmente. Je schneller der Durchsatz der Datenpakete ist, desto besser ist auch die Performance des kabelgebundenen Netzwerks. Die gängigste Switch Technologie basiert auf Ethernet. Allerdings haben sich auch Technologien wie Fibre Channel oder InfiniBand bewährt. Switche unterscheiden sich unter anderem durch „unmanaged“ oder „managed“ Versionen. Die „nicht-verwaltbaren“ Versionen, finden meist im Heim- oder KMU-Netzwerk Platz, denn sie müssen nicht konfiguriert werden (Plug-and-play Methode). In größeren Installationen, bei denen auch eine Fernwartung gegeben sein muss, kommen die „verwaltbaren“ Modelle infrage. Sie bieten nicht nur eine wesentlich schnellere Reaktionszeit, sondern auch Management-Funktionen und eine bessere Sicherheit.


Router

Während das Switch Datenpakete nur im internen Netzwerk empfängt und weiterleitet, eignen sich Router, um die Informationen an mehrere Standorte zu transportieren. Durch sie ist eine Verbindung der Netzwerke möglich. Am häufigsten werden Router zur Anbindung ans Internet genutzt. High-End-Switche (z. B. von HP oder Cisco) beinhalten im gleichen Chassis nicht nur Switch- und Management Module, sondern auch solche, mit hochklassigen Routing-Eigenschaften (bei Cisco genannt: Carrier-Class-Router).


Firewall

Die Firewall ist die Komponente, die bei einem durchdachten Sicherheitssystem des Netzwerks nicht fehlen darf. Sie „erkennt“ nur anhand vorher festgelegter Regeln, ob ein Datenpaket ins Netzwerk gelangen darf oder nicht. Hackerangriffe und das Einschleusen von Viren können so verhindert werden. Ihre Funktion basiert auf einer Software, die Daten analysieren und auswerten kann. Erkennt die Firewall eine Bedrohung, verhindert sie, dass die Daten in das Firmennetzwerk weitergeleitet werden.


KVM-Switche & 19“-Konsolen

Anders, als das Netzwerk Switch, wird der KVM-Switch eingesetzt, um verschiedene Rechner mithilfe von nur einem Bildschirm, einer Maus und einer Tastatur zu steuern. Sie fungieren als „Umschalter“, um die einzelnen Systeme zu einer Steuereinheit zu kombinieren. Die 19“- oder Rack-Konsole dient dabei als kompakte Einheit zur direkten Steuerung einzelner Server im Rackschrank. Sie wird auch „Tastaturschublade“, „TFT-Konsole“ oder „Rackmount-Monitor“ genannt.

GBIC / Transceiver

Diese Schnittstellenwandler werden hauptsächlich als Schnittstellen für High End Netzwerke (Ethernet oder Fibre Channel) eingesetzt. GBIC bedeutet Gigabit Interface Converter und heißt, dass das Modul die Art des zu übertragenden Signals (z. B. elektrische Ströme auf optische Ströme) umwandeln kann. Dies bringt nicht nur extreme Flexibilität, sondern auch eine höhere Netzwerkperformance. Eine spezielle Form des GBICs ist SFP – auch Mini-GBIC genannt. Die Small Form Factor Pluggable Version ist zwar wesentlich kleiner als ein normales GBIC Modul, bietet aber die gleiche Leistung und den Vorteil, dass durch das kompakte Format auf einer Leistungskarte nun doppelt so viele Module angebracht werden können.

Menschliche Sicherheitslücke im Netzwerk: Social Hacking


Mit der richtigen Hardware werden zwar offensichtliche Sicherheitslücken abgedeckt, doch menschliche Schwachstellen können trotzdem Hackern den Zugriff auf sensible Firmendaten gewähren. Darum reicht es nicht, sich auf die Technik allein zu verlassen. Beim sogenannten „Social Hacking“ (auch „Social Engineering“) genannt, erschleichen sich Internetbetrüger geschickt Daten von der Belegschaft.


Und das funktioniert so: Die Cyberkriminellen manipulieren gezielt Mitarbeiter, um an sensible Firmendaten zu gelangen. Dies kann auf dem Weg erfolgen, dass sie die Angestellten verängstigen wollen, ihn um Hilfe oder einen Gefallen bitten oder ein Versprechen machen. Die Hacker erschleichen sich Vertrauen oder nutzen perfide Tricks wie z. B. den „CEO-Fraud“. Hier erhält der Angestellte eine vermeintliche Aufforderung eines Vorgesetzten per E-Mail, der ihn um Daten, Passwörter oder sonstige interne Informationen bittet. Nur in den seltensten Fällen werden sich Angestellte dem widersetzen und senden die Daten so an Unbefugte weiter.

Aber auch hier gilt: Die Absenderadresse genau prüfen! Schreibt man den Namen des Kollegen wirklich so oder hat sich ein zusätzlicher Punkt oder Bindestrich eingeschlichen? Nur wenn Mitarbeiter auf die Tricks der Cyberkriminellen sensibilisiert wurden, können Sie auch in Stresssituationen einen kühlen Kopf bewahren und hinterfragen bestimmte Aufforderungen oder Vorgehensweisen.

Wichtig ist hierbei auch, dass die Mitarbeiter über die Techniken der Hacker aufgeklärt werden. Denn auch wenn die häufigsten Angriffe via E-Mail – etwa durch bestimmte Techniken oder schädliche Links und Anhänge – stattfinden, müssen diese nicht immer „online“ ausgeführt werden. Vorsicht gilt genauso bei Anrufern, die mittels einer bestimmten Fragetechnik Daten über die Firma einholen möchten. Sollten Sie häufig Besucher im Unternehmen empfangen, gilt auch hier eine besondere Aufmerksamkeit. Auf keinen Fall sollten sich Externe ohne Begleitung im Firmengebäude aufhalten können. Bewahren Sie wichtige Unterlagen und Dokumente während Meetings uneinsehbar und unzugänglich für Dritte auf.