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SATA Controller

Die technischen Verbesserungen zum SCSI Controller und die ständigen Weiterentwicklungen haben dazu geführt, dass die bis heute führende SAS Technologie und die S-ATA Technologie erfolgreich geblieben sind. Der Vorteil liegt in der Beibehaltung der SATA Controller und S-ATA Bauteile, so sind die SAS Controller, SAS Geräte und Zubehör mit den SATA Technologien kompatibel. Aus diesem Grund müssen bestehende S-ATA Systeme, die erweitert oder repariert werden sollen, nicht durch SAS Standards ersetzt werden. Häufig genügt der Austausch von 1-2 defekten oder hinsichtlich Übertragungsrate und Sicherheit verbesserten S-ATA Controllern. Das reicht schon um durch den entstandenen Mix aus S-ATA Geräten und SAS Geräten eine deutliche Verbesserung in Performance und Sicherheit zu bekommen.

Die Handwerker unter den Controllern

Da es bereits die schnelleren und eleganter arbeitenden SAS Controller gibt, können die weiterhin solide funktionierenden S-ATA Bauteile als die Handwerker unter den Controllern bezeichnet werden. Durch die Kompatibilität mit den SAS Bauteilen sind komplexe Mix-Systeme möglich, die von der Solidität der S-ATA-Bauteile her das Fundament erhalten. Während SAS Controller S-ATA Bauteile steuern können, ist der umgekehrte Fall nicht möglich. Daher empfiehlt sich bei dem Austausch eines defekten S-ATA Controllers diesen durch einen hoch performanteren SAS Controller auszutauschen. Der etwas höhere Preis der SAS Controller wird dabei indirekt und langfristig durch eine deutliche Performanceverbesserung aufgehoben. Steht das Aufsetzen von Servern bevor, sollte sich von Anfang für eine reine SAS Lösung oder eine intelligente SAS-S-ATA Mischlösung entschieden werden. Hierbei kann der Kundenservice mit entsprechenden Praxiserfahrungen und Know-How die ideale Lösung finden.

Die Übertragungstraten in der S-ATA Technologie

S-ATA Geräte mit 1,5 Gbit/s, auch bekannt als SATA I, führen Datenübertragungen mit einer Datenrate von 1,2 Gbit/s durch. Geräte mit S-ATA 3,0 Gbit/s, besser bekannt unter SATA II oder SATA-300, weisen schon eine Netto-Datenrate von 2,4 Gbit/s auf. Bei SATA III, auch bekannt als SATA-600 oder S-ATA 6,0 Gbit/s kommt eine Datenrate von 4,8 Gbit/s zum Einsatz. Als vierte im Bunde tritt die S-ATA Express 8,0 Gbit/s oder als 16,0 Gbit/s mit einer Datenrate von 7,88 bis hin zu 15,76 Gbit/s auf.

Beim Kauf auf die physischen Anschlussarten achten

SATA Produkte bieten gleich 4 Anschlussvarianten: mSATA, das auch als mini-SATA bezeichnet wird, micro SATA, Slimline connector und SATA für Festplatten mit einer Bauhöhe von 5 mm. Wie bei der SAS Technologie sind S-ATA Bauteile mit 2 Port, ab 4 Port, ab 8 Port und ab 12 Port erhältlich.

Datensicherheit liegt unterhalb der SAS Technologie

Dies sollten Betreiber von Servern mit hochsensiblen Daten und Datenverarbeitungen wissen und berücksichtigen. Wer zum Beispiel als Arzt mit Patientenakten oder als Bank mit Finanzdaten, TANs und PINs der Kunden nach höchsten Sicherheitsstandards der Datenhaltung und Datenverarbeitung agieren möchte, der muss seine Entscheidung auf die SAS Technologie fallen lassen. Alternativ bieten sich interessante und ebenfalls sicherere SAS-S-ATA Lösungen an. Eine reine S-ATA Lösung gilt unter aktuellen Gesichtspunkten als die schwächste Sicherheitslösung.

Abwägen: Lohnt sich der Ersatz durch ein S-ATA Bauteil?

Die Frage kann und sollte dann mit einem Nein beantwortet werden, wenn das SAS Bauteil, das stattdessen gekauft wird, in das bestehende S-ATA System integriert werden kann und die Anschaffungskosten die Kosten des in Frage kommenden S-ATA Bauteils nicht übersteigen. In jedem Fall wird das SAS Bauteil Verbesserungen mit sich bringen, die Datendurchsatz und Sicherheit betreffen. Ist absehbar, dass weitere S-ATA Bauteile aufgrund ihres Alters oder der Last früher oder später ausgetauscht werden müssen, lohnt sich mit dem Kundenservice eine frühzeitige Planung zur Optimierung der Infrastruktur vorzunehmen. Übrigens: Im Unterschied zu SAS findet mit der S-ATA Technologie keine Vollduplex-Übertragung statt, demnach nutzen die S-ATA Geräte einen Simplexkanal, der die geringere Übertragungsrate im Vergleich zur SAS Technologie erklärt.

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