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Fibre Channel

komponente

Netzwerkkarten Fibre Channel

Für die sichere und vor allem in Hochgeschwindigkeit umgesetzte Übertragung von mittleren bis sehr großen Datenmengen, kommt im Bereich der Netzwerkkarten die Fibre Channel Technologie zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um Schnittstellen, die derart konzipiert sind, dass selbst die Aufgaben innerhalb eines komplexen Netzwerkes ohne Geschwindigkeitseinbuße umgesetzt werden können.

Heutzutage Standard in SAN

Seit Jahren werden Fibre Channel in SANs verbaut. Hierbei werden optische Kabel verwendet, die als sogenannte LWL-Kabel bezeichnet werden und als Lichtwellenleiter fungieren. Der Standard der Fibre Channel hat mittlerweile die folgenden Werte erreicht:

  • Datenübertragung von 2 Gbit/s
  • Datenübertragung von 4 Gbit/s
  • Datenübertragung von 8 Gbit /s
  • Datenübertragung von 16 Gbit/s

Wird die Fibre Channel Technologie im Vollduplex-Betrieb angewendet, sind bei diesen Datenübertragungsraten Übertragungen bis zu 1,6 GB/s möglich. Bei der Übertragung über Fibre Channel in Netzwerken werden vor allem SCSI-Kommandos, der SCSI-Status und die SCSI-Daten weitergegeben. Um die Übertragung physisch zu realisieren, werden Glasfaserkabel, auch LWL-Kabel genannt, oder Kupferkabel eingesetzt. Während die Übertragung über Glasfaserkabel bis zu einer Distanz von bis zu 10 km möglich ist, kann mit der Übertragung mittels Kupferkabel eine Übertragung bis zu 30 m verlustfrei realisiert werden. Die Übertragungsweite der LWL-Kabel, auch Lichtfaserkabel genannt, liegt dabei in der Bündelung mehrerer Lichtwellenleiter und der mechanischen Stabilisierung einzelner Fasern begründet.

Noch höhere Datenraten sind möglich

Um dem Konzept Höher, schneller, weiter auch im Bereich der professionellen Datenübertragung gerecht zu werden, kommen Konzepte, wie GBICs und HBAs zum Einsatz. Hinter HBA verbirgt sich dabei der Host-Bus-Adapter, der als Schnittstelle zwischen Netzwerkgeräten, Speichersystemen und dem eigentlichen Computersystem dient. Ob es sich dabei um einen HBA handelt, der auf einer Steckkarte oder direkt auf dem Board gelötet ist, liegt dabei am Konzept des jeweiligen Computersystems. Bei den GBICs handelt es sich um Gigabit Interface Converter. Diese dient der Flexibilisierung von Netzwerktechnik-Schnittstellen. Durch den intelligenten und auf das Computersystem abgestimmte Einsetzen dieser Bauteile, kann dauerhaft eine deutlich höhere Datenübertragung erzielt werden. Das Besondere daran ist, dass der Quotient der Datenverlustrate als sehr niedrig anzusehen ist. GBICs werden übrigens häufig in SANs oder in Backbone-Netzwerken eingesetzt.

Alte Bauteile durch neue Ersetzen

Dieses Vorgehen ist selbst bei Fibre Channel Netzwerkkarten möglich. Hierbei ist allerdings auf die vorgegebene Infrastruktur zu achten. Denn nicht jede moderne Netzwerkkarte lässt sich mit PCs oder Servern älterer Generationen vereinbaren. Hier kann ein Netzwerk-Experte Auskunft geben.

Beispiele für Fibre Channel Netzwerkkarten:

  • IBM 4GB Fibre Channel HBA, PCI-Express Dual Port QLogic
  • HP NC522SFF Fibre Channel 10 Gigabit Ethernet
  • LWL / Glasfaser PCI Express Gigabit Netzwerkkarte, SC Fibre Channel     Mode-SC-LWL-Netzwerk    
  • HP NC522SFP Fibre Channel 10 Gigabit Enthernet

Möglichkeiten der Aufrüstung

Vor allem PCs, die zukünftig ein bestehendes Netzwerk oder ein neu aufzusetzendes Hochleistungs-Netzwerk erweitern sollen, sind in der Standardkonfiguration nicht zwangsläufig mit den erforderlichen Netzwerk-Bauteilen ausgestattet. Hier empfiehlt sich das Netzwerk so genau wie möglich zu spezifizieren und anschließend professionellen Rat zu suchen. Auf diese Weise können der oder die neuen PCs punktgenau auf die Anforderungen des Netzwerkbetreibers abgestimmt und optimiert werden. Denn nur, wenn die Schnittstellen mit der Infrastruktur übereinstimmen, kann die Übertragungsrate der einzelnen Bauteile in der Praxis umgesetzt werden.

Schnell sein bedeutet Marktvorteile

Dies ist auf dem Sektor der Datenverarbeitung ein offenes Gesetz. Demnach ist es eine Frage der Zeit, dass Unternehmen oder Selbstständige sich dem Thema der Beschleunigung der Datenübertragung annehmen. Neben der Beschleunigung gewinnt auch die Übertragung der steigenden Datenmengen an Relevanz. Beide Themen werden mit der modernen Fibre Channel Technologie zur Genüge abgedeckt. Vor allem in den Bereichen der Bildverarbeitung, Archivierung und Bereitstellung von großen Datenmengen, sowie in der Verarbeitung von Videodateien und Dateien komplexer Programme, sind Bauteile mit Fibre Channel Technologie mittlerweile unersetzlich geworden. Für die Kosteneinsparung sollte neben dem Kauf von Neuware auch der Kauf von geprüfter Gebrauchtware in Betracht gezogen werden.

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